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Sprachwissenschaft   [Allgemeines - Linguistik - Klassische Sprachen - Neuere Sprachen]
Linguistik  

- Linguistik -

Das Internet-Meme als Sprache-Bild-Text
Andreas Osterroth. - Ill., graph. Darst. - 22 Anm., 29 Lit. // In: Image. - 2015,22 = Juli. - S. 26 - 46
Einstieg in die Beschäftigung der Linguistik (Bildlinguistik) mit dem relativ neuen Internet-Artefakt. Mem, seiner ursprünglichen Bedeutung nach ein Artefakt, mit dem eine Idee oder ein Konzept weitergegeben (und variiert) wird. Im Fall von Internet-Memen besteht das Artefakt, das der Sprachbenutzer für seine Alltagskommunikation selbst konstruiert, aus einem aus der Popkultur, Politik oder dem Alltag stammenden Bild nebst zwei Zeilen Text. Seine Bedeutung entfaltet und zum Mem wird es aber erst durch die kollektive Verwendung im Internet, insbes. in sozialen Medien, wobei es, da musterhaft, in zunächst engem Rahmen für verschiedene Verwendungskontexte modifiziert wird. Bei Überschreitung einer gewissen Popularitätsschwelle wird das (memefähige) Artefakt zum weitestgehend gefestigten Meme, so daß weniger subtile Modifikationen möglich sind. - Internet-Memes als Gegenstand der Bildlinguistik. Forschungsstand, Begriff und Definition von "Mem" sowie "Internet-Mem", Arbeitsdefinition. Linguistische Analyse der Charakteristika anhand vom Beispielen. Beispiele für die Verwendung von Memes als Sprechakt sowie für ein mittels Memes geführtes Gespräch. Zur Relevanz von Memes in der aktuellen Internetkommunikation und politischen Meinungsbildung. [Ersteintrag in der VAB: 06.08.2016]

Linguistik online
Hrsg., Ed.-in-chief: Elke Hentschel. - Bern
Text teilw. engl. - Erscheint drei- bis siebenmal jährl.
1. 1998 -

Unterliegt einem Begutachtungsverfahren. Zu den regelmäßig behandelten Themen gehören: Dialektologie; Geschichte, Theorie und Methoden der Sprachwissenschaft; Kontrastive Linguistik; Konversationsanalyse; Korpuslinguistik; Morphologie; Phonetik und Phonologie; Pragmatik; Semantik; Soziolinguistik; Spracherwerb; Sprachgeschichte; Syntax; Typologie. Zugang heftweise, nach Autor, Sachtitel, über eine Volltext- oder feldorientierte Suche. [Ersteintrag in der VAB: 10.11.2015]

Politolinguistische Sprachkritik : wissenschaftliche Disziplin oder gefährliches Spiel?
Christoph Lienhard. Deutsches Seminar an der Universität Zürich. - Zürich, 2006. - 12 S. - (Proseminar Jürgen Spitzmüller)
5 Anm. - 17 Lit.
Gleichnamiger Beitr. erschien in: Wahl der Wörter - Wahl der Waffen? : Sprache und Politik in der Schweiz / Kersten Sven Roth und Christa Dürscheid (Hrsg.). - Bremen, 2010. - S. 229 ff.

Ansätze einer wissenschaftlich begründbaren Sprachkritik im Rahmen politolinguistischer Forschung. Ausgangspunkt bildet das Scheitern der (politischen) Sprachkritik - der wissenschaftlichen Reflexion der politischen Sprache - an der von der Linguistik entsprechend ihrer Wissenschaftsauffassung gestellten Forderung einer objektiv-deskriptiven, somit nicht-normativen Herangehensweise, was eine Kritik an der Sprache aufgrund sprachexterner Normen auszuschließen scheint. Skizziert das methodische Konzept Armin Burkhardts (2002), demzufolge "politolinguistische Sprachkritik" sowohl linguistisch als auch moralisch begründet, zugleich ideologisch und parteipolitisch neutral zu sein habe. Das Konzept umfaßt Kategorien der lexikalisch-semantischen und pragmatischen Analyse. Es erweist sich bei einer versuchsweisen Anwendung auf einen Zeitungsartikel politischen Inhalts als brauchbar. Das Ziel der linguistischen Sprachkritik, auf "unterschwellige Botschaften aufmerksam zu machen" (Burkhardt), ist nur erfüllbar, wenn neben der linguistischen Methode auch die hinter der Kritik stehende Moral transparent gemacht wird; anderenfalls drohte die linguistische Kritik nicht unterscheidbar von Meinungsäußerungen im politischen Diskurs zu sein. Politische Wurzeln der Moral könnten transparent werden. [Ersteintrag in der VAB: 03.11.2015]

Sprache in der Politik : aktuelle Ansätze und Entwicklungen der politolinguistischen Forschung
// In: Mitteilungen des Deutschen Germanistenverbandes. - 58 (2011),3, S. 224 - 328
Acht Aufsätze, das Spektrum umfaßt sowohl die traditionellen, lexikalisch-semantischen sowie kommunikativ-pragmatischen Sprachbeschreibungsebenen der im letzten Drittel des 20. Jh. entstandenen Politolinguistik als auch die aktuelle, integrative Sicht auf die Analysegegenstände Wort, Text, politischer Diskurs, dies unter Einbeziehung auch auditiv oder in Videos vermittelter Texte, desgl. Kommunikationsformen wie Blogs, Podcasts, Twitter, Chats. - Einzelthemen: Politische Inszenierung, Analyse der textlichen, stimmlichen, visuellen Inszenierung der ersten Presseerklärung Guttenbergs zur Plagiatsaffäre. - Methodisch-methodologische Elemente einer Analyse von Online-Diskursen unter Berücksichtigung der Multimodalität / Multimedialität (kommunikative Nutzung semiotischer Ressourcen wie Linien, Farben, Töne) und mit Rückgriff auf das Frames-Konzept. - Schlagwörter im politischen Diskurs; zeigt, daß Analysen auf Wortebene mit Blick auf gesellschaftlich-politisch relevante Zusammenhänge nicht obsolet sind. - Politische Sprache im Wahlkampf, Wahlkampfkommunikation, Beisp.: Plakatwahlkampf Landtagswahl Nordrhein-Westfalen 2010. - Kritische Diskursanalyse politischer Sprache, Beisp.: ARD-Talkshow "Anne Will" zum Thema "Malochen lohnt nicht". - Politische Sprache (Politikersprache und Sprechen über Politik) und Sprachkritik, Problematik der Trennung von Sach- und Sprachkritik. - Politische Textsorten (inkl. z. B. AV-Formaten, Homepage): Funktion, Zusammenspiel von Texten und Textsorten. - Analyse politischer Diskurse, genuiner Gegenstand der Politolinguistik, Beisp.: diskursive Bedeutungsaushandlungen bezüglich des Lexems "Embryo". [Ersteintrag in der VAB: 09.11.2015]

Linguistik
Betreiber: Torsten Siever, ... Projekt sprache@web am Deutschen Seminar an der Leibniz Universität Hannover. - Hannover, 2015. - (mediensprache.net : basix)
Literaturangaben
Wird sukzessive ausgebaut

Wissensgrundlage für alle linguistischen Teildisziplinen. Folgt der traditionellen Gliederung: Phonetik/Phonologie; Morphologie; Syntax; Semiotik; Semantik; Pragmatik. - Einzelbeiträge zu spezielleren oder übergreifenden Themen, darunter die Themenkomplexe deutsche Rechtschreibung; Sprachökonomie; Werkzeuge für E-Learning. - Wörterbuch zur Linguistik. - Wörterbuch des Berlinischen. - Auswahl der 15 linguistische Themen betreffenden Einzelhefte aus der Schriftenreihe Networx. - Links zu derzeit 80 im Volltext verfügbaren Titeln linguistischer Fachliteratur. [Ersteintrag in der VAB: 10.11.2015]

Norddeutsches Linguistisches Kolloquium: Veröffentlichung der Proceedings
Hrsg.: Said Sahel, Ralf Vogel. Universität Bielefeld, Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft. - Letzter Zugriff: 12.11.2014. - Bielefeld
Enth. einige Beitr. aus: ... Norddeutsches Linguistisches Kolloquium : (NLK...). - 9. ... (NLK2008) - 12. ... (NLK2011)
Text teilw. engl. - Literaturangaben

[Ersteintrag in der VAB: 03.11.2015]

Linguistische Anmerkungen zu einer populären Anglizismen-Kritik : oder: Von der notwendig erfolglos bleibenden Suche nach dem treffenderen deutschen Ausdruck
Thomas Niehr. - Leicht überarb. Fassung d. Habilitationsvortrages, gehalten am 2. Juli 2002 vor d. Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. - Düsseldorf, 2002. - 13 S. : Tab.
30 Anm., 26 Lit.
urn:nbn:de:hebis:30-1132772

Sprachpurismus läßt sich mind. bis ins 17. Jh. verfolgen, ggw. ragt der 1997 gegr. Verein deutsche Sprache (VdS) heraus. Anhand dessen Ausführungen wird untersucht, welche Sprachkonzeption dessen Überlegungen zugrunde liegt und ob diese Konzeption mit den Erkenntnissen sprachwissenschaftlicher Forschung vereinbar ist. Greift dafür die Kriterien zur Identifikation überflüssiger Anglizismen aus einer VdS-Pressemitteilung auf: der englische Ausdruck muß hinreichend verbreitet sein; es muß mind. zwei treffendere deutsche Wörter geben; er muß die Verständigung behindern; er muß die deutsche Sprache ärmer machen. Die mit Beispielen veranschaulichte Analyse offenbart insbes. eine fehlende Unterscheidung zwischen langue und parole sowie Diachronie und Synchronie und eine Mißachtung des Verhältnisses von Semantik und Pragmatik. Eine nähere Untersuchung wäre für eine aufgeklärte Sprachkritik lohnend, erforderte jedoch größere methodische Anstrengungen als sie die sog. Laienlinguistik unternimmt. [Ersteintrag in der VAB: 29.12.2014]

DISS-Journal
hrsg. vom Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung. - Duisburg
Erscheint zweimal jährlich
1998,1 -

Beiträge zu den Forschungsschwerpunkten des Instituts: Rassismus und Einwanderung in der Bundesrepublik; rechtsextreme Entwicklungen; völkisch-nationale Tendenzen; Antisemitismus in der Bundesrepublik; soziale Ausgrenzung; Biopolitik und Bioethik-Debatte; Diskurstheorie und Diskursanalyse. Außerdem Institutsnachrichten; Pressemitteilungen, Rezensionen, Veranstaltungen. Zugriff über eine Stichwortsuche oder eine Themenliste. Hefte ab 2010,20, liegen außerdem als PDF-Dateien vor. Über eine Direkteingabe in der Internetadresse ist der Zugang nach Jahrgängen möglich; das Adreßschema lautet: www.diss-duisburg.de/1998/. [Ersteintrag in der VAB: 29.11.2000] [VAB-Eintrag aktual.: 21.03.2012]

Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung: Online-Bibliothek
Duisburg
Literaturangaben
1988-

Diskursanalytische und ideologiekritische Untersuchungen. 1. Artikel und Aufsätze, wobei der Schwerpunkt aktuell bei den Themen Rassismus und Einwanderung, Extreme Rechte, Antisemitismus, jüdische Publizistik im 19. Jh., soziale Ausgrenzung, Biopolitik, Krieg und Friedenspolitik, angewandte Diskurstheorie liegt. - 2. Bücher im Volltext, derzeit zwölf Titel, erschienen zwischen 1992 und 2014. - Zugang über eine chronologisch absteigende Liste, nach Autor, über eine Schlagwortliste oder durch Volltextsuche. [Ersteintrag in der VAB: 29.11.2000] [VAB-Eintrag aktual.: 16.10.2014]

linguist.de
by Jan Wohlgemuth. - Vers. 1.1 vom 27. November 1999, zuletzt geändert: Monday, August 07, 2000. - O. O., 2000
Sammlung von Aufsätzen zur Allgemeinen Sprachwissenschaft, Möglichkeit zur Einreichung eigener Semester- oder Examensarbeiten. Derzeit 14 Beiträge. - Linkliste, zuletzt geändert: 05. Juli 1999. [Ersteintrag in der VAB: 08.11.2000]

LINSE : Linguistik-Server Essen
Mitarbeiter: Elisabeth Cölfen ... Universität GH Essen, Fachbereich 3 / FUB 6. - Essen, 2000
Wendet sich an jeden, der sich für sprach- und medienbezogene Fragen interessiert, Hauptzielgruppen sind professionelle Sprachwissenschaftler, Linguistik-Studenten, Lehrer und Schüler. Publiziert Original-Veröffentlichungen aus der Essener Linguistik - Aufsätze, kleine Schriften, Lernsoftware sowie Rezensionen von Büchern, CDs und Software, liefert Informationen, Bibliographien (darunter ein Lesekanon für Linguistik-Studenten) und Arbeitsmaterial für Forschung und Lehre (darunter Lehrmaterial und ausgewählte Seminar- und Examensarbeiten). Zugriff über ein thematisches Verzeichnis. Außerdem: Dokumentation Essener Projekte und Tagungen. Umfangreiches, kommentiertes Verzeichnis linguistischer Internetressourcen gegliedert nach Dokumentarten und Themen, internationales Verzeichnis von Linguistik-Instituten. [Ersteintrag in der VAB: 08.11.2000]

Inhaltsanalyse
Hendrik Berth. - Last update: 17.11.1999. - Dresden, 1999
45 Lit. (teilw. im Internet)

Wendet sich an Vertreter aller Wissenschaften (z. B. Sozialwissenschaftler, Kommunikationswissenschaftler, Linguisten, Psychologen), die inhaltsanalytische Methoden anwenden. Beschränkt sich (zunächst) auf die Analyse von Texten. Enthält: Definitionen von "Inhaltsanalyse". - Kurzcharakteristiken von inhaltsanalytischen Techniken und Verfahren, dazu Links und eine eigene Rubrik für das "Dresdner Angstwörterbuch (DAW)", einem Programmsupplement zu dem Inhaltsanalyseprogramm CoAn für Windows, mit dem eine schnelle Analyse von deutschen Texten nach den Angstskalen des Gottschalk-Gleser-Verfahrens möglich ist. - Lexikon wichtiger inhaltsanalytischer Begriffe. - Links zu Software für quantitative und qualitative Inhaltsanalysen. - Links zu Linksammlungen zum Thema. [Ersteintrag in der VAB: 28.12.1999]

 

Homepage: http://www.virtuelleallgemeinbibliothek.de

Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 10.09.2016. © Ingrid Strauch 1999/2016