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Verwaltungsbetriebslehre  

- Verwaltungsbetriebslehre -

Nachhaltigkeitsmanagement in außeruniversitären Forschungsorganisationen = LeNa : Leitfaden Nachhaltigkeit
Online-Red.: Birgit Haller ; Isabella Wedl. Hrsg.: Fraunhofer-Gesellschaft ; Helmholtz-Gemeinschaft ... - München, 2016
Literaturangaben

Ziel ist die gegenüber Umwelt, Gesellschaft und Mitarbeitern verantwortungsbewußte Gestaltung der Forschungs- und betrieblichen Prozesse. Die Handreichung stellte ein Desiderat dar, da die v. a. auf Wirtschaftsunternehmen ausgerichteten Managementsysteme nur begrenzt auf Forschungseinrichtungen anwendbar sind. Strukturiert fünf Funktionsbereiche in Handlungsfelder, skizziert jew. die Problemlage, listet mögliche Maßnahmen und Praxisbeispiele auf. Im Einzelnen: Organisationsführung mit den Handlungsfeldern integrative Strategieplanung, partizipative Organisationsentwicklung, Kultur der Regeleinhaltung, Stärkung des Wissenstransfers und Austauschs mit der Gesellschaft. - Forschung: Kultur der wissenschaftlichen Integrität, "Forschen in gesellschaftlicher Verantwortung", d. h. auf Beiträge zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen ausgerichtete Forschung. - Personal: Unterstützung bei der Karriereentwicklung, verantwortungsvoller Umgang mit befristet Beschäftigten, Chancengleichheit, Wertschätzung von Vielfalt, gesundheitserhaltende Arbeitsbedingungen, Kompetenzentwicklung für zukunftsfähiges und verantwortliches Handeln, für diese Handlungsfelder ausreichende Ressourcen im Personalmanagement. - Gebäude und Infrastrukturen: Erfüllung technischer und funktionaler Anforderungen sowie von Nutzerzufriedenheit, Energie- und Ressourceneffizienz, Wirtschaftlichkeit und gestalterischer sowie städtebaulicher Qualität über den Lebenszyklus eines Gebäudes hinweg: Bauplanung und bauliche Gestaltung, Bau und Modernisierung, Betrieb und Bewirtschaftung, Rückbau und Entsorgung. - Beschaffung und Mobilitätsmanagement. - Fact sheets zu einzelnen Aspekten. - Handreichung zur Umsetzung der Maßnahmen in den einzelnen Organisationen. [Ersteintrag in der VAB: 06.03.2017]

Publikationen zur Verwaltungsmodernisierung
Bundesverwaltungsamt. - Köln, 2014
Barrierefreies Internet, bürgernahe Verwaltungssprache, Personalcontrolling, E-Government, Schriftgutverwaltung in Bundesbehörden, Konzept Balanced Scorecard u. a. [Ersteintrag in der VAB: 10.05.2007] [VAB-Eintrag aktual.: 04.08.2014]

Public sector equality duty
Commission for Racial Equality. - London, 2004
Beschreibung Stand 2011: Die April 2011 für England, Schottland und Wales in Kraft getretene Gleichbehandlungspflicht löst die drei bisherigen auf 'Rasse', Behinderung und Geschlecht bezogenen duties ab. Forschungspapiere und zahlreiche Arbeitshilfen für Öffentliche Einrichtungen zur Umsetzung der Gleichbehandlungspflichten im Verwaltungshandeln. Forschungsergebnisse und Schlußfolgerungen für den Gesundheitssektor. Hinweise für Entscheidungsträger im Bereich Finanzen. Forschungsergebnisse, Fallstudien und Schlußfolgerungen für diverse Bereiche bzw. bzogen auf bestimmte Bevölkerungsgruppen, darunter: sexuelle Orientierung; Schulen; Strategische Partnerschaften auf lokaler Ebene; Flüchtlinge und Migranten; Behinderung; Beschaffungswesen. Diverse Materialien bezogen auf Gleichbehandlungsmerkmale, die die bisherigen duties nicht abgedeckt hatten: Alter; Religion, Weltanschauung; sexuelle Orientierung; Schwangerschaft, Mutterschaft; Geschlecht. [Ersteintrag in der VAB: 07.08.2004] [VAB-Eintrag aktual.: 17.02.2015]

Public authorities and partnerships : a guide to the duty to promote race equality
Commission for Racial Equality. - London, 2004. - 37 S. : Tab.
52 Lit. (teilw. im Internet)

Das Ergänzungsgesetz vom April 2001 zum Race Relation Act 1976 verpflichtet die öffentlichen Einrichtungen, die Gleichbehandlung aller Ethnien voranzubringen: Beseitigung gesetzeswidriger Diskriminierung, Förderung der Chancengleichheit und der guten Beziehungen zwischen Menschen unterschiedlicher Ethnien. Diese Pflicht erstreckt sich auch auf alle Funktionen, die die öffentliche Einrichtung im Rahmen einer Partnerschaft z. B. mit Freiwilligenorganisationen oder Privatunternehmen erfüllt und die Auswirkungen auf die Rassengleichbehandlung haben. Gleichbehandlung der Ethnien sollte integraler Bestandteil der Ziele jeder public-private-partnership sein. Zur Umsetzung der Verpflichtung wird eine aus mehreren Schritten bestehende Strategie empfohlen, die als permanenter Prozeß durchzuführen ist. Wenngleich die vorliegende Arbeitshilfe sich auf das Thema Rassendiskriminierung konzentriert, wird betont, daß die Bemühungen der Beseitung jeglicher Diskriminierung zu gelten haben (Geschlechterdiskriminierung, Behindertendiskriminierung, Altersdiskriminierung etc.). [Ersteintrag in der VAB: 07.08.2004] [VAB-Eintrag aktual.: 28.08.2015]

Rahmenkonzeption Controlling : Verwaltung im Wandel
Bearb.: Michael Hofmann ; Sabine Lutz. Innenministerium Baden-Württemberg ; Horwath und Partner. - Stuttgart, 1999. - IX, 191 S. : (Schriftenreihe / Innenministerium Baden-Württemberg, Stabstelle Verwaltungreform ; 20)
32 Lit.

Will ein Grundverständnis vermitteln; keine Handlungsanleitung. Kernelement des Controllings ist ein Produktkatalog nebst produktspezifischer Kennzahlen. Controlling-Zyklus dann mit: Planung und Zielvereinbarung; Plan-Ist-Vergleich auf der Basis des Kennzahlensystems und eines Berichtwesens; Abweichungsanalyse; Gegensteuerung. Grundgedanken sind ergebnisorientierte (outputorientierte, produktorientierte) Steuerung, Leistungsvergleiche über Kennzahlen, Integration von Fach- und Ressourcenverantwortung, Anreiz- und Beteiligungssysteme. Wesentliches Ziel ist die Selbsteuerung der Führungskräfte im Rahmen vereinbarter Ziele. Führungskräfte tragen Entscheidungsverantwortung, Controller Informationsverantwortung. - Grobgliederung: Grundlagen, Nutzen von Controlling und Neuer Steuerung; Controllingsysteme und Controllinginstrumente (Produktdefinitionssystem, Planungssystem, Steuerungsunterstützungssystem, Informationsversorgungssystem, IuK-Unterstützung); Controllingorganisation; Einführung des Controllings. Im Anh. u. a. Beispielformulare. [Ersteintrag in der VAB: 04.09.2003] [VAB-Eintrag aktual.: 29.12.2011]

Planung von Service Centern der öffentlichen Verwaltung
Ver-T-iCall. Projektleitung: Bergische Universität - GH Wuppertal, Fachbereich 14 - Sicherheitstechnik. B. H. Müller. - Wuppertal, 2002. - 69 S.: Tab., Ill., graph. Darst. - (Service Center der öffentlichen Verwaltung gesund und effizient gestalten! ; 3)
57 Lit.

Gedacht als Planungshilfe. Unter Service Centern (der eher negativ besetzte Begriff "Call Center" wird hier bewußt vermieden) wird eine durch das Telephon vermittelte Schnittstelle zum Bürger verstanden, die Informations-, Service- und Beratungsdienste in einer organisatorischen Einheit bündelt, wobei die Mitarbeiter die Kompetenz besitzen und ihnen die notwendigen Informationsressourcen zur Verfügung stehen, qualifizierte Auskünfte zu geben und bestimmte Entscheidungen zu treffen. Definition, Nutzen, Typen von Service Centern. Überblick über ideale Phasen der Planung und Einführung von Service Centern. Ziel- und Einflußbereiche zur Erreichung gesunder, sicherer, effizienter Service Center, Anforderungen an die Gestaltung des Arbeitssystems, der Betriebsorganisation, der Unternehmenskultur und -politik. Anregungen zu Wirtschaftlichkeitsaspekten. [Ersteintrag in der VAB: 29.06.2002] [VAB-Eintrag aktual.: 17.02.2015]

Zum Stand innovativer Beratungsdienste der öffentlichen Verwaltung
Ver-T-iCall. Projektleitung: Bergische Universität - GH Wuppertal, Fachbereich 14 - Sicherheitstechnik. B. H. Müller. - Wuppertal, 2002. - 47 S.: Tab., graph. Darst. - (Service Center der öffentlichen Verwaltung gesund und effizient gestalten!) (Ver-T-iCall : Report ; 1)
26 Lit.

Enth.: Brandel, Rolf: Entwicklungstendenzen von Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung. Bietet einen allgemeinen Überblick; Personalabbau, Privatisierung, Wettbewerb, neue Steuerungsinstrumente, Einsatz der Informations-und Kommunikationstechnik, Mobilisierung der Selbststeuerungskräfte der Gesellschaft. - Böcker, Michael: Öffentliche Beratungsdienste : ein zentraler Punkt innerhalb der Verwaltungsreform oder lästiger Zwang? / Michael Böcker, Caroline Zimmermann, Michael Kastner. Analyse, basiert u. a. auf Interviews in Verwaltungen. Geht ein auf gesetzliche, politische und betriebliche Ziele, die technische Ausstattung, die Sicht der Bürger und Mitarbeiter. Es gibt derzeit erst wenige im "Normalbetrieb" arbeitende Service- und Informationscenter. Fünf Typen: zentrales, fach-, anlaßbezogenes Center, Bürgerbüro, Beschwerdestelle. Zur Bewältigung der Veränderungen, bei denen prinzipiell ein Konflikt zwischen der Verwaltung, der Gesundheit und Lebensqualität der Beschäftigten und den Bürgern besteht, wird das Konzept der Systemverträglichen Organisationsentwicklung (Kastner 1991) vorgeschlagen. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 29.06.2002] [VAB-Eintrag aktual.: 29.12.2011]

IVBB - Quo Vadis : eine Szenario-Studie zur Zukunft des Informationsverbundes Berlin - Bonn ; Endbericht
Bundesministerium des Innern. Erstellt von Gora, Hecken und Partner Management und Technologieberatung GmbH. - Stand: 24.12.00. - Berlin, 2000. - IV, 176 S., Anh.
Offenbar nicht mehr online verfügbar

Der Ausbau der Vernetzung des IVBB mit anderen Netzen der öffentlichen Verwaltung ist von zentraler Bedeutung für die weitere Entwicklung. Dabei ist auch eine Verknüpfung der Bundesnetze mit den Landesdatennetzen, vielleicht sogar mit denen der Kommunen, zu einem Informationsverbund der öffentlichen Verwaltung denkbar. Der Schwerpunkt der IVBB-Entwicklung sollte auf neuen Applikationen liegen, dies auf der Basis standardisierter Schnittstellen und internetbasiert. Nach der UMTS-Auktion und dem Handy-Boom wird "Information zu jeder Zeit und an jedem Ort" Realität, es entsteht Druck auf die öffentliche Verwaltung. Mobile Nutzung der IT wird die Regel sein. - Die Studie bietet Einschätzungen von Experten aus Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung der relevanten Einflußfaktoren. Gesamtszenario für den IVBB 2010 und Einzelszenarien: Arbeitsplatz eines IVBB-Teilnehmers; Bürger und kommunale Verwaltung; Technologie; IT-Ausstattung eines IVBB-Nutzers. Abgeleitete Projekte und Maßnahmen. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 17.03.2001] [VAB-Eintrag aktual.: 29.12.2011]

Produktsteckbriefe HS Bund
Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung. - Stand: 01.10.2014. - Brühl, 2014. - 112 S. : überw. Tab.
Frühere Ausg. u. d. T.: Produktsteckbriefe FH Bund

Allgemeiner Verwaltungsbereich (Interne Produkte) sowie Ausbildung, Weiterbildung, Beratung und Forschung (externe Produkte). Jew. Zieldefinition für das Produkt, Produktkurzbeschreibung und -inhalt, Produktkennzahlen und Vergleichsmöglichkeiten, Qualitätskriterien. [Ersteintrag in der VAB: 23.02.2001] [VAB-Eintrag aktual.: 16.02.2015]

Management Forschung und Praxis : Diskussionsbeiträge
hrsg. von Rüdiger G. Klimecki. Lehrstuhl für Managementlehre, Fakultät für Verwaltungswissenschaft, Universität Konstanz. - Konstanz
Erscheint unregelmäßig
1991,1 - 2005,36

Derzeit 25 Beiträge zu aktuellen Themen aus dem Bereich Management in der öffentlichen Verwaltung, Erscheinungsjahre 1991-1998. Darunter Verwaltungsreform, Führungsfragen, Lernende Organisation. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 19.09.1999] [VAB-Eintrag aktual.: 17.02.2015]

 

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Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 12.04.2017. © Ingrid Strauch 1999/2017