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Sozialwissenschaften und Politikwissenschaft   > Politikwissenschaft > Militärwesen
Militärwesen   [Geschichte - Rüstungspolitik]

- Militärwesen -

Hybrid warfare : a form of asymmetric conflict
Laura-Maria Herta. - 55 Anm. // In: International conference Knowledge-Based Organization. - 23 (2017),1, S. 136-143
Seit dem Ende des 20. Jh. konstatieren Militärexperten, Politik- und Militärwissenschaftler neue bzw. nach abweichender Auffassung die Wiederkehr historischer Formen der Kriegsführung, für die das Etikett "Post-Clausewitz-" oder "Post-konventionelle-Kriege" geprägt wurde. Analysen mündeten in ihre Charakterisierung in Form von Kriegsführungskonzepten: "Neue Kriege", "Fourth Generation Warfare (4GW)", "Compound warfare" und jüngst, 2002, die "Hybride Kriegsführung", verwendet für Kriege nichtstaatlicher Akteure gegen militärisch überlegene Staaten, auch als anschaulicher Begriff für die russische Strategie in der Ostukraine. Im Hybridem Krieg meidet der Schwächere die direkte Konfrontation, Entscheidungsschlachten bilden keine strategische Option, irreguläre Taktiken und Kombinationen jedweder Mittel werden eingesetzt unter Rückgriff auf Cyber-, kinetische, Medien-, terroristische und militärische Strukturen. Schließlich ist Hybride Kriegsführung als ein Ausdruck asymmetrischer Konflikte anzusehen, als Reaktion auf asymmetrische Beziehungen zwischen Gegnern, die unter ungleichen Bedingungen agieren. [Ersteintrag in der VAB: 13.06.2018]

Arbeitspapiere Sicherheitspolitik
Bundesakademie für Sicherheitspolitik. - Berlin
Erscheint etwa monatl. - Aufnahme nach 2015,13
2014,1 -

Wenden sich an die interessierte Öffentlichkeit, greifen thematisch aktuelle militärische Konflikte, Diskussionen, nationale und internationale Entwicklungen auf. Ergebnisse von Workshops, Konferenzberichte, Überblicksdarstellungen, Analysen. Umfang etwa zwischen vier und zwölf Seiten. - Die Akademie arbeitet im Auftrag des Bundessicherheitsrats. [Ersteintrag in der VAB: 08.01.2016]

INCYDER : (international cyber developments review)
NATO Cooperative Cyber Defence Centre of Excellence. - Tallinn, 2015
Is periodically updated

Sammlung juristischer und politischer Dokumente der sechzehn wichtigsten mit Cyber-Sicherheit, auch Massenüberwachung und Datenschutz, befaßten internationalen Organisationen, darunter auch der Europarat und die EU, die NATO, OECD, OSZE, ICANN, IGF. Ältestes Dokument aus 1949. Sowohl bindende als auch nicht bindende Dokumente. Zugang nach Organisation. Jew. zusammenfassender Überblick über die einschlägigen Aktivitäten und Basisdokumente der Organisation, absteigend chronologische Liste der Dokumente, Schlagwortsuche und Option zur zeitlichen Einschränkung des Suchergebnisses. Von der Listenanzeige aus erfolgt auch ein Link zur ursprünglichen Quelle des jew. Dokuments, teilw. zu dokumentbezogenen Nachrichten. [Ersteintrag in der VAB: 17.06.2015]

Informationsstelle Militarisierung: Publikationen
Inhaltl. verantwortl.: Tobias Pflüger. - Tübingen. - Tab., Ill., graph. Darst.
Text teilw. engl. - Literaturangaben.
2005-

Sicht der Friedenspolitik mit Fokus auf Deutschland und seiner Rolle in der Welt. Versteht sich Mittler zwischen der Friedensbewegung und der Bearbeitung von Konflikten und Konfliktkonstellationen durch die Wissenschaft. Breites Themenspektrum, umfaßt u. a. aktuelle Konflikte, Militärpolitik / Wirtschafts- und Machtpolitik, Rüstung, Bundeswehr. Verschiedene Publikationsformen: Kurzartikel, Kommentare und Interviews zu aktuellen Ereignissen. Aufsätze mit Analysen zu friedenspolitischen Themen. Berichte von Studienergebnissen, teilw. auch umfangreichere Veröffentlichungen von Studien. Fact Sheets, Zusammenstellungen wesentlicher Informationen zu größeren Themenkomplexen. [Ersteintrag in der VAB: 15.06.2015]

Military resources
GlobalSecurity.org. Maintained by John Pike. - Alexandria, VA, 2002
Umfangreiches, detailliertes Informationsmaterial zum Militärwesen der USA: Waffensysteme; militärische Einrichtungen weltweit; Militäreinheiten; laufende militärische Operationen (Kampf gegen den Terrorismus, Südwestasien, ehemaliges Jugoslawien, Kampf gegen Drogen u. a), abgeschlossene Operationen seit dem 18. Jh., Strategien; Präsenz in anderen Ländern (Waffensysteme, Einrichtungen, Militärdoktrine) sowie gegenwärtige und vergangene Kriege und Konflikte seit 1945 weltweit. Die Informationen reichen über Zwischengliederungen hinab bis zur kleinsten Einheit: der einzelnen Waffe, der einzelnen militärischen Operation etc. Jew. auch Links zu weiterführendem Material. - Volltextmaterial: tägliche Militärnachrichten seit 2001; Berichte seit 1984; Organisationseinheiten und ihre Ausrüstung, Dienstvorschriften der einzelnen Waffengattungen; Dokumente zum Verteidigungsbudget seit 1997. - Links und Dokumente zu aktuellen Ereignissen. [Ersteintrag in der VAB: 12.10.2002]

Fourth generation warfare 4GW ; theory
Project On Government Oversight. - Washington, 2007. - (Defense and the National Interest)
Bis 2008: Kettle Creek Corporation. - Atlanta, GA ; Las Vegas, NV

Beschreibung vom 01.06.2002: Charakteristikum der "Vierten Generation der Kriegführung" ist es, daß mindestens eine Seite anders organisiert ist als eine Militärstreitkraft und nicht unter der Kontrolle einer nationalen Regierung operiert. Oft werden die nationalen Grenzen überschritten. Nach den Angriffen auf das Pentagon und das World Trade Center ist deutlich geworden, daß es sich bei dieser Kriegführung nicht einfach um "Terrorismus" handelt und daß sie nicht nur in von Armut gezeichneten Drittwelt-Ländern auftritt. Das Militär spielt eine geringere (aber nach wie vor entscheidende) Rolle als in der Kriegskunst der früheren Generationen, oft dient es der Unterstützung von eher politischen, diplomatischen, wirtschaftlichen Initiativen. Zusammenstellung einer Reihe von Material im Volltext mit dem Ziel, Gedanken und Diskussion anzuregen. Die Autoren stammen überwiegend aus Militärkreisen, aber auch aus der Wissenschaft. - Links zu Websites von oder über Gruppierungen, die gegenwärtig in irgendeiner Weise einen Krieg der Vierten Generation führen. - Der Hrsg. ist eine Unternehmensberatungsfirma, deren Wettbewerbsstrategien von Ideen des Militärstrategen Col John R. Boyd, USAF, abgeleitet sind. Die Webssite versteht sich als Beitrag zur Schaffung einer effektiven nationalen Verteidigung angesichts der aktuellen Formen der Bedrohung. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 01.06.2002] [VAB-Eintrag aktual.: 02.09.2011]

War times : the first casualty of war is truth = tiempo de guerras
writers Jan Adams ... - Oakland, Ca.
2002,Feb. - 2004,Oct. nicht mehr online verfügbar
2005,May -

Gegründet als Reaktion auf die Restriktionen des Pentagons gegenüber der Presse nach dem Terrorangriff am 11. September 2001. Will in Berichten die Wahrheit ans Licht bringen, das menschliche Antlitz der Ereignisse betrachten und herausfinden, welchen Interessen der von George Bush ausgerufene "permanente Krieg" realiter dient. Widmet angesichts der ggw. Wirtschaftskrise dem Zusammenhang zwischen Kriegen im Ausland und der sozialen Lage sowie desolaten Situation der öffentlichen Haushalte in den USA besondere Aufmerksamkeit. Versteht sich als ein Bildungsinstrument für die Antikriegsbewegung in den USA. [Ersteintrag in der VAB: 08.05.2002] [VAB-Eintrag aktual.: 01.09.2011]

Aktuelle Verlautbarungen des Katholischen Militärbischofs
Franz-Josef Overbeck. - Stand: 01.09.2011. - Berlin
2011 -

Interviews, Kommentare, Reden, Grußworte, Predigten.
Zusammenfassung Stand 12.01.2002, Militärbischof Walter Mixa (zurückgetreten Mai 2010): Predigten auf internationalen Soldatenwallfahrten, Vortrag zu den Themen Legitimation militärischer Einsätze der Streitkräfte und Militärseelsorge, "Kirche und Friede" (Kernaussagen von Basistexten katholischer Friedensethik), christliches Menschenbild und Innere Führung. - Der Beitrag zum Thema Legitimation von Militäreinsätzen faßt die Lehren zusammen, die die Kirche aus den beiden Weltkriegen gezogen hat, und zieht Schlußfolgerungen hinsichtlich der Aufgaben, Chancen und Grenzen der Militärseelsorge im Hinblick auf die friedensethische Gewissensbildung der Soldaten. Die Militärseelsorge darf nicht politisch oder militärisch instrumentierbar sein. An die Stelle des "bellum iustum" trat eine systematisch entfaltete kirchliche Soziallehre über "gerechten Frieden". In der katholischen Kirche können sich Soldaten, christliche Pazifisten und anerkannte Kriegsdienstverweigerer gemeinsam für den Frieden engagieren, allerdings wird dem Pazifisten abverlangt, im Grenzfall den gewaltsamen Schutz der Würde und der Rechte von Menschen zu bejahen. Politik und Öffentlichkeit stehen, auch im Nachhinein, wenn man klüger ist als vorher, in der Pflicht ethischer Legitimation von Militäreinsätzen, wobei - dies auch als Lehre aus der Kosovo-Krise - in erster Linie Forderungen an den öffentlichen, politischen Prozeß gestellt werden; der einzelne Politiker oder Soldat dürfen nicht isoliert zur Verantwortung gezogen werden. Zur Aufgabe der Militärseelsorge gehört auch die politisch-moralische Auswertung von Konflikten (z. B. Kosovo-Konflikt). (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 12.01.2002] [VAB-Eintrag aktual.: 02.09.2011]

Zwischen der Durchsetzung nationaler Interessen und der Rolle als globaler Ordnungsmacht : Perspektiven künftiger amerikanischer Militäreinsätze
Stephan Böckenförde. Hrsg. von der Friedrich-Ebert-Stiftung, Abteilung Internationaler Dialog, Internationale Politikanalyse. - Berlin, 2001
10 Lit.

Die USA werden sich für Militäreinsätze entscheiden, wenn das eigene Überleben oder die wesentlichen Pfeiler der Weltordnung auf dem Spiel stehen. Daneben werden Militäreinsätze Kosten-Nutzen-Erwägungen folgend ein Mittel unter anderen im Katalog machtpolitischer Möglichkeiten sein. Der Brennpunkt des Weltordnungskonfliktes wird in Asien liegen, wo es zu einem u. U. stark destabilisierenden Nebeneinander von neuen Machtzentren (China, Indien, Japan) und schwachen Regionen (indonesisch-philippinischer Raum, Pakistan/Afghanistan, schwach besiedelter östlicher Teil Rußlands) kommen wird. Neu ist eine direkte Konkurrenz der USA mit den aufsteigenden Mächten um Märkte und Ressourcen (Weltenergiereserven). "States of concern" bzw. "rogue states" bleiben weiterhin z. B. der Irak, Iran, Nordkorea, Libyen. Neu sind "trans-" bzw. "post-nationale" Gefahren, insbes. der internationale Terrorismus, gegen den die herkömmlichen diplomatischen und militärischen Mittel nicht greifen, sowie aus Umweltproblemen resultierende Krisen. Fünf Formen militärischer Einsätze sind denkbar, wobei die USA für die "großen Kriege" am besten gerüstet sind, die jedoch aufgrund hoher politischer Kosten am unwahrscheinlichsten erscheinen. Details zu den sicherheitspolitischen Vorstellungen innerhalb der neuen US-Regierung. Ein Trend einer Renaissance der Geopolitik im asiatischen Raum deutet sich an. Insgesamt liegt eine Fortsetzung der Politik des "ausgewählten Engagements" mit zunächst möglichst wenig Einsätzen und isolierten Luftschlägen nahe (als Vergeltungsmaßnahmen sowie gegen Staaten, die im Verdacht stehen, Stützpunkte für den internationalen Terrorismus zu sein). Das Militär vollzieht einen Paradigmenwechsel weg von der "Zwei-Kriege"-Doktrin hin zu der Vorstellung mehrerer unterschiedlich großer Einsätze mit divergierenden Zielen. Beschreibung regionaler Konfliktszenarien (Europa; Asien; Naher und Mittlerer Osten; Afrika; Lateinamerika). Konsequenzen für Westeuropa. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 21.09.2001] [VAB-Eintrag aktual.: 16.03.2006]

Europäische Sicherheit und Technik
Chefred.: Henning Bartels. - Bonn : Mittler Report Verl.
Erscheint monatl.
62 (2013),1 -
Vereinigt aus: Strategie und Technik. - Früher u.d.T. Soldat und Technik ; Europäische Sicherheit

Beschreibung Stand 10/2012: Beiträge zur Wehrtechnik, Rüstung und Logistik, sowie Sicherheitspolitik, Verteidigungspolitik, Weiterentwicklung der Bundeswehr, Streitkräfteentwicklung international, nationale und internationale Konflikte. Nur ein Teil von ihnen im Volltext. Darüber hinaus Volltextangebot der meisten Rubriken, darunter Nachrichten und Informationen aus der Sicherheitspolitik, der wehrtechnischen Industrie, über neue Produkte, Handelsbeziehungen u. dgl. Zielgruppen sind Entscheidungsträger in Politik, Bundeswehr und wehrtechnischer Industrie. [Ersteintrag in der VAB: 07.05.2001] [VAB-Eintrag aktual.: 27.02.2015]

Chronologie zur schweizerischen Sicherheitspolitik
// In: Bulletin zur schweizerischen Sicherheitspolitik / Forschungsstelle für Sicherheitspolitik und Konfliktanalyse, ETH Zürich. - Zürich
Erscheint jährl.
1992/1993 (1993) - 2007 (2008)

Erfaßt nachrichtlich Ereignisse, die einen Bezug zur schweizerischen Sicherheitspolitik haben. [Ersteintrag in der VAB: 22.01.2000] [VAB-Eintrag aktual.: 03.04.2018]

Eine Allianz für das 21. Jahrhundert : Kommuniqué der Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer der Nordatlantischen Allianz auf ihrem Gipfeltreffen am 24.04.1999 in Washington anläßlich des 50. Jahrestags der NATO
Washington, 1999
Abgedr. in: NATO Brief. - 47 (1999),2, S. D2 - D7

Die gegenwärtigen sicherheitsrelevanten Entwicklungen, die Position der NATO dazu, die bisherige Politik der NATO, Leitlinien für das weitere Vorgehen, Planungen. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 13.08.1999] [VAB-Eintrag aktual.: 18.04.2018]

Perspektiven deutscher Außen- und Sicherheitspolitik : Vortrag beim 7. Aktuellen Forum zur Sicherheitspolitik der Bundesakademie für Sicherheitspolitik für Chefredakteure am 27.01.1999, Bad Neuenahr
von Wolfgang Ischinger. - Bad Neuenahr, 1999. - 11 S.
Zugriff via archive.org

Geht aus von der Koalitionsvereinbarung der neuen Bundesregierung, die die außen- und sicherheitspolitischen Interessen durch ihren europäischen und globalen Bezug definiert. Ausführungen zur Sicherheitslage; Faktoren sind u. a. offene Handelswege, Zugang zu Rohstoffen, eine funktionierende Welthandelsordnung, Währungsstabilität, eine intakte Umwelt, eine von dem Respekt vor den Menschenrechten geprägte Staatengemeinschaft. Erhebliches Destabilisierungspotential durch Krisenherde, dies nicht nur im Kosovo. Auch zur Rolle der EU: kollektive Verteidigung bleibt NATO-Aufgabe, aber die EU muß ein eigenes militärisches Krisenmanagement entwickeln, schrittweise Überführung der WEU in die EU. Fünf große Handlungsfelder, für die das neue Strategische Konzept der NATO die weitere Richtung weisen wird. (Erst. auf Basis der vollst. Fassung; VAB) [Ersteintrag in der VAB: 13.08.1999] [VAB-Eintrag aktual.: 02.09.2011]

Das Strategische Konzept des Bündnisses
NATO. - Washington, 1999
Seit dem strategischen Konzept von 1991 haben sich tiefgreifende politische und sicherheitspolitische Entwicklungen vollzogen. Auch komplexe neue Risiken für euro-atlantischen Frieden und Stabilität, einschließlich Unterdrückung, ethnischer Konflikte, wirtschaftlicher Not, des Zusammenbruchs politischer Ordnungen sowie der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen. Das neue Konzept wird die NATO bei ihrer anspruchsvollen Agenda leiten, zu der u. a. größere Verantwortung der europäischen Verbündeten und Vorbereitung auf den Beitritt neuer Mitglieder gehören. Zweck und Wesen des Bündnisses bleiben unverändert. - Zweck und Aufgaben der NATO; Das sich entwickelnde strategische Umfeld, sicherheitspolitische Herausforderungen und Risiken; Sicherheitspolitischer Ansatz; Streitkräfterichtlinien. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 12.08.1999] [VAB-Eintrag aktual.: 03.04.2018]

Bundeswehr aktuell
Hrsg.: Bundesministerium der Verteidigung. Ltd. Red.: Torsten Sandfuchs-Hartwig. - Berlin. - Ill.
Erscheint wöchentl. - Aufnahme nach 51 (2015),7
Archiv ab Jan. des vorletzten Jahres

Magazin für Soldaten und zivile Mitarbeiter der Bundeswehr. [Ersteintrag in der VAB: 11.08.1999] [VAB-Eintrag aktual.: 22.04.2018]

Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages
Deutscher Bundestag, Wehrbeauftragter. - Berlin, 2011
Gem. Grundgesetz hat der Wehrbeauftragte zum "Schutz der Grundrechte und als Hilfsorgan des Bundestages bei der parlamentarischen Kontrolle" über die Streitkräfte tätig zu werden. Seine Zuständigkeit läßt sich mit "Grundrechte der Soldaten" und "Grundsätze der Inneren Führung" umreißen. Er wird auf Weisung des Bundestags oder Verteidigungsministeriums oder - und hier liegt ihr Schwerpunkt - aufgrund eigener Entscheidung tätig und er ist Petitionsinstanz für Soldaten. Die Jahresberichte (seit 1976 zum Download) machen deutlich, wie sich mit dem Wandel der Bundeswehr in den über 40 Jahren ihres Bestehens die Aufgabenerfüllung des Wehrbeauftragten verändert hat. Er ist "politischer" geworden, als ursprünglich vorgesehen. Die Folgen des Verfassungsgerichtsurteils zu den VN-Auslandseinsätzen werden er künftig in noch stärkerem Maße als Hilfsorgan des Deutschen Bundestags fordern. - Umfassende, grundlegende Informationen (Historisches, Rechtliches, Arbeitsweise u. a.). (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 07.08.1999] [VAB-Eintrag aktual.: 02.09.2011]

Illoyal : Journal für Antimilitarismus
Hrsg.: Mit uns gegen die Wehrpflicht e. V. Red.: Frank Brendle... - Berlin
Erschien viermal jährl. - Erscheinen eingestellt
Zugang via archive.org
1997,1 = Herbst - 2002,21 = Herbst

[Ersteintrag in der VAB: 27.06.1999] [VAB-Eintrag aktual.: 11.04.2018]

Bundeswehr : Übersicht
Bundesministerium der Verteidigung. Chefred.: Manfred Baumgartner. - Berlin, 2006
Einsätze; Streitkräfte; Verwaltung; Sport; Soziales; Jugend und Karriere; Verschiedenes (Adressen, Besoldung und Versorgung, Zeitungen und Zeitschriften u. a.) [Ersteintrag in der VAB: 27.06.1999] [VAB-Eintrag aktual.: 21.03.2006]

 

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Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 19.08.2018. © Ingrid Strauch 1999/2018