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Psychotherapeutische Methode  

- Psychotherapeutische Methode -

Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen : Patientenleitlinie für Betroffene und Angehörige
Uta Gühne ... Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde. - Patienten- u. Angehörigenvers. d. S3-Leitlinie. - Berlin : Springer, 2014. - VII, 69 S. : Tab., graph. Darst.
Krankheitsübergreifend. Therapieziel ist es, Betroffenen besser zu ermöglichen, auch mit ihrer Erkrankung in ihrer sozialen Umgebung zu leben und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, dies auch unter dem Aspekt, die Hoffnung auf Besserung aufrechtzuerhalten (Recovery). Für Menschen z. B. mit einer psychotischen Erkrankung wie der Schizophrenie, mit schwerer affektiver Störung wie einer Depression oder bipolarer Störung, mit schwerer Angst- oder Zwangsstörung sowie Persönlichkeitsstörung. Kurzbeschreibung von Behandlungsformen, praktische Hinweise, Links zu Anbietern. Breit zu empfehlen sind Psychoedukation und ein Training sozialer Kompetenzen. Ergotherapie, künstlerische Therapien, Sport- und Bewegungstherapie sollte ein Teil der Patienten nach Abwägung medizinischer Gründe und/oder Patientenpräferenzen erhalten. An in bestimmter Weise zu organisierenden Versorgungen ist multiprofessionelle gemeindepsychiatrische teambasierte Behandlung, dies ambulant, in der häuslichen Umgebung, wenn nötig auch stationär, breit zu empfehlen. Im Einzelfall kann ein Case Management zielführend sein. Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation könnten sinnvoll sein. Die wissenschaftlichen Ergebnisse zur Wirksamkeit betreuten Wohnens sind wenig aussagekräftig, es sind je nach Umständen positive Auswirkungen belegt. Ein niederschwelliges Angebot stellen sozialpsychiatrische Leistungen zur Tagesgestaltung und Kontaktfindung dar. Der Nutzen von Unterstützung durch Selbsthilfe ist unbestritten. - Wegweiser durch das Behandlungs- und Versorgungssystem. - Hilfreiche Worte an Angehörige, die vielfältigen und schweren Belastungen ausgesetzt sein können. - Hilfen für Kinder psychisch kranker Eltern. [Ersteintrag in der VAB: 03.12.2014]

Eklektische und Integrative Psychotherapie : fünf Bewegungen zur Überwindung der Vielzahl von Therapieansätzen
Martin R. Textor. - München
19 Lit.
Erschien zuerst in: Psychologische Rundschau. - 1988,39, S. 201 - 211

Ein Sammelwerk aus 1980 z. B. verzeichnet 250 Therapieansätze, die meist durch Einseitigkeit und Vereinfachung charakterisiert sind. Neue Ansätze entwickeln sich zu "Schulen", deren Anhänger dazu tendieren, den Ansatz zu verabsolutieren und dogmatisch zu vertreten. Ein Therapeut konzentriert sich i. d. R. auf nur eine Schule, so daß seine Therapie nur dasjenige Element aus der komplexen Situation des Klienten herausgreift, das im Zentrum des Ansatzes steht; z. B. das Affektive in der Gestalttherapie. Auf diese Situation gab es folgende Antworten: Herausarbeitung von - allerdings groben und allgemeinen - Gemeinsamkeiten zwischen den Schulen; Schaffung einer gemeinsamen Sprache für die Vertreter der unterschiedlichen Schulen; Kombination verschiedener Therapieansätze seitens der eklektischen Psychotherapeuten; Verschmelzung zweier Ansätze zu einem neuen, verbreitet ist die Synthese von Psychoanalyse und Verhaltenstherapie; seitens der Integrativen Therapeuten, die von einem ganzheitlichen Menschenbild ausgehen, das auch den Menschen als soziales Wesen begreift, Vereinigung aller Therapierichtungen zu einer umfassenden und Vollständigkeit anstrebenden Theorie. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 14.07.2001] [VAB-Eintrag aktual.: 03.04.2012]

Internet Publikation für Allgemeine und Integrative Psychotherapie : IP-GIPT
Gesellschaft für Allgemeine und Integrative Psychotherapie - Deutschland. Hrsg. Renate Feistner... Red.: Irmgard Rathsmann-Sponsel ... - Erlangen, 2001
Beiträge zur Allgemeinen Psychologie aus der Sicht der Allgemeinen und Integrativen Psychotherapie (GIPT), Beiträge zur GIPT sowie ihren Grund-, Hilfs- und Nebendisziplinen. Die GIPT legt sich auf keine therapeutische Methode und keine Wissenschaftstheorie und Forschungsmethode fest. Sie betrachtet das Individuum in seiner sozio-ökologischen Vernetzung. Die zur Verfügung stehenden Methoden und Techniken müssen auf die individuelle und einmalige Persönlichkeit des Patienten maßgeschneidert und zugepaßt werden. Weitgehend ideologische Neutralität. - Auch Beiträge aus GIPT-Sicht zu: Medizin und Psychosomatik, Psychopathologie und Psychiatrie; Metaphysische Fragen; Psychosekten; Psychotherapieforschung, Evaluation und Qualitätssicherung; Psychotherapiegeschichte und (Berufs-)Biographien; Testverfahren (CST-System) zur Planung, Kontrolle, Qualitätssicherung und Evaluation des Psychotherapieerfolges; u. a. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 13.07.2001]

Die Perspektive der Humanistischen Psychologie : Skript eines Vortrags an der Universität St. Gallen im Wintersemester 1998/99
Christiane Geiser. - 23 Lit. // In: GFK Texte. - 1999,4, S. 1-8
Die Humanistische Psychologie entstand in den USA als Gegenbewegung zu Etabliertem und zu den vorherrschenden Lehrgebäuden der Psychoanalyse und Verhaltenstherapie, deren Determinismus sie die Vorstellung von Spontaneität, Kreativität, Freiheit und Verantwortung entgegensetzte. Personen im humanistischen "mainstream", Richtungen (Gestalttherapie, klientenzentrierte Therapie, Focusing, Psychodrama, Logotherapie, Körperpsychotherapie). Programmatische Aussagen zum Menschenbild, Grundpostulate. Die therapeutische Beziehung in der Psychotherapie nach C. R. Rogers. Kritik an der Humanistischen Psychologie aus heutiger Sicht: durch den sog. Psychoboom kam es zu Fehldeutungen zentraler Begriffe; die Therapieformen beschränken sich auf die gebildete reiche amerikanische Mittelschicht; die humanistische Psychologie individualisiert den Menschen, aber humanisiert ihn nicht (Buber); sie denkt nicht relational, nicht soziozentrisch; sie ist anthropozentrisch. Verdienste bestehen in der Transdisziplinarität, dem holistischen Denken und der Demokratisierung der Psychologie. (VAB) [Ersteintrag in der VAB: 02.06.2001] [VAB-Eintrag aktual.: 02.10.2015]

Gestalttherapie Profi-Seite
Red.: Achim Votsmeier-Röhr. - O. O., 2001
Textsammlung. Einführungen zur Veränderungstheorie, der therapeutischen Beziehung und zur Methodologie der Gestalttherapie. - Klinische Gestaltpsychotherapie: störungsspezifische Behandlungsmodelle und Studien. - Erfahrungsorientierte Psychotherapie - ein Meta-Ansatz für die verschiedenen humanistischen Psychotherapieverfahren. Hier Skripte einer Fortbildungsreihe zum Thema "Dialogische Gestalttherapie als Prozeß-Erfahrungs-Ansatz". - Texte zu den historischen Wurzeln der Gestalttherapie bzw. den Einflüssen des zeitgenössischen Kontexts, die die Entwicklung und Konzeptualisierung der Gestalttherapie in der ersten Hälfte des 20. Jh. beeinflußt haben. - Konzepte für mögliche Weiterentwicklungen der Gestalttherapie. - Ausbildungseinrichtungen, Fachverbände, annotierte Liste von Zeitschriften, Übersichtswerke zur Theorie und Praxis der modernen Gestalttherapie und annotierte Auswahlbibliographie (Stand: 1992). [Ersteintrag in der VAB: 02.06.2001]

Gestaltkritik : die Gestalttherapie-Zeitschrift mit Programm
Gestalt-Institut Köln, GIK Bildungswerkstatt. - Köln
[1997?] -

Themenschwerpunkte: Gestalttherapie und ihre Weiterentwicklung, Gestalttherapie als spirituelle Suche und als politische Praxis. [Ersteintrag in der VAB: 02.06.2001]

Texte von und über NLP
Walter Ötsch. - Linz, o.J.
NLP = Neuro Linguistisches Programmieren. [Ersteintrag in der VAB: 17.06.2000] [VAB-Eintrag aktual.: 03.04.2012]

 

Homepage: http://www.virtuelleallgemeinbibliothek.de

Oben Ersterstellung: 22.08.1999. Letzte Aktual.: 12.04.2017. © Ingrid Strauch 1999/2017